Pferdemomente-Blog

Herzlich Willkommen!

Hier finden Sie meine Gedanken über die feine Verbindung von Mensch und Pferd und Tipps rund um persönliche Weiterentwicklung.
Viel Spaß beim Stöbern!

Der Pferdemomente-Blog

„Das ist mein Raum!“ – wie Pferde uns auffordern, unsere eigenen Grenzen zu behaupten

Was passiert, wenn Sie zu einer Gruppe von Pferden auf die Weide gehen? Sehr wahrscheinlich werden die Pferde ihre Köpfe heben und Sie beobachten – und eines wird auf Sie zukommen und neugierig mit Ihnen Kontakt aufnehmen. Zuerst wird es Sie mit langem Hals anschauen, dann ein paar Schritte näher kommen und Sie beschnuppern – und Sie dann mehr oder weniger aufdringlich „untersuchen“. Das kann das Lecken Ihrer Hand sein, das Beschnuppern Ihrer Kleidung, das Beknabbern bis hin zum unangenehmen Beißen oder Rempeln. Je nachdem, wie viel Sie sich gefallen lassen!

Denn in der Sprache der Pferde bedeutet diese Art der Kontaktaufnahme gleichzeitig auch ein „Test“, mit wem sie es zu tun haben!

Neue Wege gehen – wie Veränderungen Ihr Leben beflügeln

Die Aufforderung „Raus aus der Komfortzone“ ist zur Zeit in Vieler Munde. Doch was heisst es eigentlich, seine Komfortzone zu verlassen und sich unbekannten „Herausforderungen“ zu stellen? Und wozu soll es gut sein, die oft angenehme und bequeme Routine aufzugeben?

Eine neue Welt „erobern“

Im März war ich mit einer Frauengruppe auf Trekkingreise im Himalaya – und diese Reise verkörpert wohl viele Aspekte des Verlassens der persönlichen Komfortzone! Allein die nepalesische Kultur mit unzähligen Tempeln und lebhaftem „Chaos“ auf den Straßen, das tägliche Wandern in den Bergen und das einfache Leben unterwegs stellen ein völlig anderes Umfeld dar, auf das sich Körper und Sinne immer wieder neu einstellen müssen.
Ja selbst die überwältigenden Eindrücke der Bergkulisse können eine Herausforderung für das „interne Verarbeitungssystem“ sein!

Mitarbeiter „Pferd“

Wie Sie mit Pferden das Führen Ihrer Mitarbeiter trainieren

Der Schnuppertag zum Persönlichkeitstraining mit Pferden stand diesmal unter einem besonderen Motto: Erfolgreich führen im Unternehmen. Da wurde die Pferdeherde zur „Belegschaft“ und die einzelnen Pferde verwandelten sich zu mehr oder weniger motivierten „Mitarbeitern“ des Unternehmens. Natürlich gab es auch Aufgaben und Ziele – die Pferde zu einem bestimmten Punkt hin zu führen, vorbei an einladenden Ablenkungen (z. B. in Form anderer Pferde oder Futter), über Hindernisse und durch Engpässe.

So weit das Setting. Doch wie überzeugt man nun die Mitarbeiter, die gestellten Aufgaben zu erfüllen?

„Eigentlich habe ich Angst vor Pferden“

Wie Sie Selbstvertrauen aufbauen und Herausforderungen meistern

Viele Teilnehmer meiner Seminare hatten bisher nur wenig Kontakt zu Pferden. Kleine Reiterlebnisse in der Kindheit, sehnsüchtige Blicke über den Koppelzaun, vielleicht ein bisschen Pferdekontakt im Urlaub – das ist oft die „Vorerfahrung“ als Einstieg ins Seminar. Und das ist völlig ok! Ich habe festgestellt, dass sich gerade Menschen ohne Vorerfahrungen ganz offen auf die Begegnung mit Pferden einlassen und die feine Kommunikation mit Freude entdecken.

Zwischen Nähe und Distanz: Pferde als „Scanner“ für inneren Zwiespalt

„Warum rückt der mir so dicht auf die Pelle?!?“. Christa steht mitten im Arbeitsviereck, das Pferd so dicht bei ihr, dass der Pferdekopf schon über ihre Schulter schaut. Irgendwie ganz nett, aber eigentlich ist das große Tier ihr viel zu nah, unheimlich nah. Sie muss am Pferd vorbeischauen, um mit mir, außerhalb des Vierecks, reden zu können. Unsicher berührt sie den Hals des Pferdes. Dann geht sie einen Schritt zurück, um wieder etwas Abstand zu gewinnen. Gemächlich rückt das Pferd nach und steht nun noch dichter bei ihr. Sie versucht es wegzuschieben, doch es bleibt wie angewurzelt stehen.